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Pressemitteilung zu MQ21
Poster zu MQ21
Foto by Augusta Laar

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Der Musiker Kalle Laar kultiviert in den Performances seines "Temporären Klangmuseums" eine ganz eigene Sound-Kultur. Wenn Erik Satie mit seiner ‘Musique d’Ameublement’ einen Raum möblieren wollte, dann bringt Kalle Laar eine anhaltende, imaginäre Bewegung in den Raum, die so wirkt, dass man sich beständig der Musik vergewissern muss. Denn was er am Mischpult mit LPs, CDs, und Elektronik zaubert, sind nichts anderes als Klänge und Strukturen, die sich beständig auflösen. Jeder Moment wird zu einem Moment des Übergangs. Nie darf man sich sicher fühlen.

Kalle Laar, in Deutschland geboren, aber lettisch-estnischer Herkunft, bewegte sich Anfang der 90er Jahre in der Improvisationsszene als Gitarrist im Duo mit Takashi Kazamaki. Man spürt auch sofort bei seinen DJ-Auftritten, dass hier ein Musiker am Pult steht den Formen und ihrer Selbstauflösung spielt. Plattenspieler und Mischpult sind für ihn legitime Musikinstrumente, die lediglich anders zu bedienen sind als die herkömmlichen. Seine Musik hat mittlerweile eine solche Detailsensibilität entwickelt, dass sich die Frage nach stilistischen und kulturellen Grenzen oder Kategorien (wie tanzbar vs. nicht tanzbar) gar nicht mehr stellt – es ist ein einziger Fluss der Klänge. Er selbst spricht von "Hör-Reisen", man kann auch Ohrenkino dazu sagen. Denn wie ein Film folgen die Klänge, die eingebetteten Songs, die Verweise und Zitate einer Dramaturgie, die durch und durch musikalisch ist. Das Exotische steht hier neben dem Alltäglichen und eins verwandelt das andere, schärft nicht nur die Wahrnehmung für feine Klänge und Differenzen, sondern relativiert auch die Vorstellungen, die man sich von dem Nahen und dem Fremden gemacht hat. Wenn man diese Performances mit einem Begriff belegen möchte, dann vielleicht mit dem Attribut "selbstbefremdlich", denn innerhalb dieses Kontinuums gelingt es Kalle Laar, die Musik sich selbst in Frage stellen zu lassen. Kalle Laar ist u.a. auf CDs mit Elliott Sharp, Christian Marclav, William Parker, Kazutoki Umezu zu hören. Inzwischen liegen neben Soloauftritten im Spannungsfeld zwischen DJ- und elektronischer Musik die Schwerpunkte auf der Entwicklung von Klanginstallationen, der Arbeit an Hörspielen und der Komposition von Theatermusik. Zusätzlich arbeitet Kalle Laar noch als Herausgeber für das Trikont - Our Own Voice-Label (u.a. La Paloma, Coco Schumann), besitzt einen Lehrauftrag für Architektur und Klang an der Fachhochschule München. 1996 gründet Laar zusammen mit der Künstlerin Barbara Holzherr das TEMPORÄRE KLANGMUSEUM in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus, München, wo er als musikalischer Leiter und DJ die Veranstaltungsreihe "Nächte der verlorenen Musik" betreut.
Christian Wolf, Saalfelden Jazzfestival Programm 2002


Kalle Laar, Klangkünstler, lebt in Krailling bei München und Wien
Studium der Mittelalterlichen Geschichte/Wissenschaftsgeschichte an der LMU, München.
Zahlreiche Konzerte als Gitarrist mit dem japanischen Perkussionisten Takashi Kazamaki, mehrere Cds (u.a. mit Elliott Sharp, Christian Marclay, Samm Bennett, Tom Cora)
Arbeit an Hörspielen und Theatermusik (‘Hörspiel des Jahres’ und ‘New York Silver Medal’ für ‘Metropolis’, auch als CD)
Gründer (zusammen mit der Künstlerin Barbara Holzherr) des Temporären Klangmuseums in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus, München. Zahlreiche Auftritte als DJ und mit elektronischer Musik (Jazzfestivals Saalfelden, Moers),
Ausstellungen (Museumsquartier Wien 2005) und Klanginstallationen (sonambiente2006 Berlin).
Herausgeber für das Trikont - Our Own Voice-Label (u.a. La Paloma)
Förderpreisträger und Stipendiat für Musik der Stadt München
Lehrauftrag für Architektur und Klang (Fachhochschule München
), Workshops im Bereich Klang (u.a. in Estland, Mexico, Goethe Institut Argentinien, Brasilien, Jeunesse Austria)
Neueste Veröffentlichung: Kalle Laar & Michael Wesely: Metropolis - Sao Paulo. 12 Picture Discs.
Kunst oder Unfall mit Augusta Laar


ausführlich unter www.soundmuseum.com/kl.html
www.soundmuseum.com

Foto & Kurzbio Augusta Laar
Foto by Michael Wesely

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Künstlerin, Lyrikerin, Musikerin www.poeticarts.de
lebt in Krailling bei München und Wien
Studierte Klavier und Musikwissenschaften
Ausstellungen & Projekte über poetische Kommunikation, z.B.
Madonna sagt ...
Ausstellungen mit Installations- und Fotoarbeiten, Preise für elektroakustische Poesie und Fotografie
Freie Lehrtätigkeit im Bereich Musik und Dichtung, Workshops (u.a. Goethe Institut Argentinien, Brasilien, Jeunesse Wien, Schule für Dichtung Wien)

Zahleiche Veröffentlichungen im Rundfunk, in Zeitschriften und Anthologien
Auftritte mit Nick Cave, Curd Duca, Schule für Dichtung Wien, Ernst Molden und der Nachtbus, Temporäres Klangmuseum München
Electronic Poetry Lounge Kunst oder Unfall mit Kalle Laar / TSM (www.soundmuseum.com)

weniger stimmen. Gedichte. edition selene Wien, 2004, mit CD by Kunst oder Unfall
Leseprobe
www.soundmuseum.com